Aktuelles

Angriffe auf Polizei, Retter von Feuerwehr und BRK

In schöner Regelmäßigkeit kann man in der Presse mitverfolgen, dass es wieder zu Übergriffen auf Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Mitarbeiter der Rettungsdienste im Einsatz gekommen ist. Helfer und Lebensretter dürfen aber nicht zu Opfern werden! Der CSU Ortsverband Neufahrn griff dieses Thema auf und lud zum Info- und Diskussionsabend ein.

Der Vorstandschaft ist es gelungen, dass Podium mit hochkarätigen Teilnehmern zu besetzen. Staatsminister und Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann, MdL, Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Kreisbrandrat Manfred Danner und Kreisgeschäftsführer des BRK Albert Söhl wurden von Moderator und Bezirksrat Simon Schindlmayr zu diesem Thema befragt.

Prof. Dr. Schmidhuber machte deutlich, dass es keine Rechtfertigung für Gewalttaten, z. B. durch erhöhten Alkoholgenuss oder Drogen mehr geben darf. Auch unseren neuen Mitbürgern müsse gleich von Anfang an klar gemacht werden – Gewalt geht gar nicht! Es ist in der heutigen Zeit modern geworden, sich gegen Polizeibeamte, Feuerwehrler und Mitarbeiter der Rettungsdienste zu stellen und die Zahlen der Gewalttaten gegen diese ist steigend. Hier sollte es dringend zu einer Verschärfung der Gesetzeslage seitens der Regierung kommen.

Ein Polizist kann nicht einfach seinen Job kündigen. Für ihn ist es erforderlich diese Vorfälle möglichst schnell zu verarbeiten um weiter machen zu können. Da jeder Mensch anders damit umgeht, muss der Dienstherr auch eine Vielzahl an verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten bieten. Der bayerische Staat hat hier für seine Beamte auch das Polizeibefugnisentschädigungsgesetz geschaffen.

Albert Söhl berichtete, dass auch seine Mitarbeiter über zunehmende Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung klagen. Es kam schon vor, dass sich seine Kollegen im Rettungswagen regelrecht verbarrikadieren mussten und das Fahrzeug dann auch noch aufgeschaukelt wurde. Das trägt jetzt nicht zur Motivation des Helfens bei und das BRK hat diesbzgl. auch schon einige Helfer verloren. Es geht schon so weit, dass in manchen Großstädten der Ruf nach Schutzwesten für die Rettungskräfte laut wird.

Nach den Eindrücken von Söhl steigt entgegen anders lautender Berichte in den Medien auch der Alkoholkonsum bei Jugendlichen an.

Lt. Manfred Danner wird es immer schwieriger, vor allen Dingen am Tag, die Feuerwachen der freiwilligen Feuerwehren zu besetzten und er befürchtet, dass dies in Zukunft nicht besser wird. Früher war es fast selbstverständlich Mitglied der örtlichen FFW zu sein. Heute ist leider der Respekt gegenüber den Floriansjüngern und dem Ehrenamt nicht mehr so gegeben und es fehlt schlichtweg am Anreiz.

Die Feuerwehr bietet heutzutage auf Grund der erhöhten Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung ihren Mitgliedern sogenannte Deeskalationstrainings an. Nach der positiven Resonanz wird dieses spezielle Training auch wieder angeboten. Es ist schon erschreckend, dass so etwas überhaupt nötig ist, da die Feuerwehr ja eigentlich nur helfen möchte. Selbst bei Straßensperren müssen seine Einsatzkräfte oftmals diskutieren, da die Sperren nicht mehr von allen akzeptiert und für nötig befunden werden.

Der Respekt und die Akzeptanz gegenüber Beamten und ehrenamtlichen Mitarbeitern fängt bereits im Elternhaus an. Wenn diese Werte, auch untereinander in der Familie, nicht mehr vermittelt werden und jeder nur noch an sich selbst und den eigenen Vorteil denkt, woher soll es dann kommen? In den Dörfern ist die Wertschätzung immer noch stärker spürbar, als in den Städten. Den Mitgliedern der Feuerwehren und der Rettungsdienste bleibt bei Einsätzen oftmals nichts anderes mehr übrig, wie sich zurück zu ziehen und auf das Eingreifen der Polizei zu warten – und dies ist nicht immer der Gesundheit von verunfallten oder gefährdeten Personen zuträglich.

Ein großer Wunsch der Feuerwehren wäre eine optimierte Besetzung der Polizeidienststellen vor Ort. Es ist schon vorgekommen, dass die Streife den Unfall aufgenommen hat und die Feuerwehr unterstützend den Verkehr regeln musste.

Prof. Dr. Schmidbauer konnte dies verstehen und erklärte, dass es in der letzten Zeit einen Einstellungsrekord bei der Polizei gegeben hat. Die Anwärter sind derzeit in Ausbildung und stehen ab dem Jahr 2020 den bayerischen Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Dies wird die Situationen vor Ort schnell entspannen.

Kreisbrandrat Manfred Danner konnte auf Nachfrage bestätigen, dass sich die Problematik der Rettungsgasse auf Grund der verstärkten Werbung in Fernsehen und Presse sowie in den Fahrschulen entschärft hat. Sicherlich dürfte hier auch das Bußgeld in Höhe von 250,– € das Seinige dazu tun.

Aus dem Publikum wurde die Frage nach dem Polizeiaufgabengesetzt (PAG) laut. Die Grünen, die Linken und die FDP werden dagegen klagen. Was soll man davon halten? Lt. Dr. Herrmann ist dies politische Stimmungsmache zur Landtagswahl. Kein Bürger müsse sich Sorgen machen, dass wir einen Polizeistaat bekommen. Der oberste Anspruch des Staates ist es, Straftaten zu verhindern! Dies kann aber nur geschehen, wenn die Polizei auf der Höhe der Zeit und in Augenhöhe mit dem Verbrechen arbeiten und dazu selbstverständlich die moderne Technik und Digitalisierung nützt. Selbstverständlich muss sich dabei jeder Beamte an die rechtsstaatlichen Vorgaben und das Grundgesetz halten.

Eine weitere Frage kam nach der Forderung der CDU, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Dies wurde vom BRK und der FFW ausdrücklich begrüßt. Mit Abschaffung der Wehrpflicht ist ihnen ein Großteil der Nachwuchskräfte von heute auf morgen weggebrochen. Früher waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr vom Wehrdienst befreit und das war ein großer Anreiz. Dem BRK zufolge ergriffen viele Zivis nach Beendigung ihres Zivildienstes einen Beruf im sozialen Bereich und standen der Gesellschaft zur Verfügung. Buftis (Bundesfreiwilligendienstler) sind in unserer Region sehr schwer zu finden, da wir eine sehr niedrige Arbeitslosenquote und ausreichend Studienplätze zur Verfügung haben. Hierzu wäre das soziale Pflichtjahr begrüßenswert. Aus dem Publikum kam die Anregung, dass das Absolvieren eines sozialen Pflichtjahres möglicherweise den Blickwinkel auf die Akzeptanz der Rettungskräfte und Beamte wieder ins rechte Licht rücken könnte, da ja die Absolventen dann wissen, um was es geht. Nachdem unsere Gesellschaft dank der modernen Medizin immer älter wird, kann man die jungen Menschen schon einmal darauf hinweisen, dass man nicht nur von der Gesellschaft fordern darf, sondern auch einmal etwas dafür tun muss.

Dr. Florian Herrmann betonte, dass in Bayern die Regierung hinter ihren Beamten steht. Damit gibt man ihnen die nötige Sicherheit, ihren Aufgaben gerecht zu werden und den Bürgern somit die nötige Stabilität. Beim G7 Gipfel in Elmau staunten Beamte aus anderen Bundesländern nicht schlecht, als sie von unseren Bürgern freundlich begrüßt wurden und Kuchen u.v.m. angeboten bekamen. Diese Wertschätzung ihrer Arbeit war ihnen in dieser Form noch nicht untergekommen.

Wenn einem gar kein Grund einfallen sollte um CSU zu wählen – wäre die INNERE SICHERHEIT ein sehr guter Grund. Diese wächst über Jahrzehnte und kann nicht einfach im Landtag oder Bundestag beschlossen werden. Freiheit und Sicherheit stehen immer zusammen – denn ohne Sicherheit kann es keine Freiheit geben.

Bayern ist das sicherste Bundesland Deutschlands – die CSU tut alles dafür, dass dies auch in Zukunft so bleibt!

Sonja Aigner

-Schriftführerin CSU OV Neufahrn-

(Bilder: Peter Schwarzfischer)

2. Bürgermeister und Vorsitzender CSU Neufahrn Hans Mayer, Kreisbrandrat Manfred Danner, Kreisgeschäftsführer des BRK Albert Söhl, Staatsminister und Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann, MdL, Bezirksrat Simon Schindlmayr, Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Leiter des CSU Arbeitskreises Migration und Integration sowie Gemeinderat Neufahrn Ozan Iyibas.

Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Kreisbrandrat Manfred Danner, Staatsminister und Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann, MdL, Kreisgeschäftsführer des BRK Albert Söhl,

JHV der FU Kreisverband Freising

Am 22.06.2018 war die Jahreshauptversammlung der FU Kreisverband Freising. Vorsitzende Monika Herrmann hatte Staatsministerien a. D. sowie Bezirksvorsitzender der FU Ulrike Scharf, MdL, Staatsminister und Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Herrmann, MdL und Bezirksrat Simon Schindlmayr eingeladen. Es war ein sehr interessanter Abend mit Informationen zur aktuellen Tagespolitik.

Sonja Aigner

 

Schlossgespräch mit Edmund Stoiber

Ortsvorsitzender Hans Mayer und Schriftführerin Sonja Aigner sind der Einladung von MdB Erich Irlstorfer zum Schlossgespräch ins Kardinal-Döpfner-Haus am Freisinger Domberg gefolgt. Zum Thema „Ein Leben für die Politik – gestern und heute“ hatte er den ehemalige Parteivorsitzenden, Ministerpräsident a. D. und Ehrenvorsitzenden der CSU, Dr. Edmund Stoiber sowie den Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL geladen.

 

Wirtschaftsempfang mit Staatsministerin Ilse Aigner

Staatsministerin Ilse Aigner, MdL zu Besuch in Neufahrn

Ein regelmäßiger Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gemeinde ist für eine nachhaltige Ortsentwicklung entscheidend. Aus diesem Grund lud der CSU Ortsverband Neufahrn zusammen mit dem Kreisverband Freising zum Wirtschaftsempfang nach Neufahrn zur Firma Crown im neuen NOVA Gelände (ehemals AVON) ein.

Rund 170 Gäste aus Politik, Wirtschaft und den örtlichen Vereinen waren der Einladung gefolgt.

Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr sowie stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner, MdL war Ehrengast des Abends und hielt eine leidenschaftliche Rede. Sie hob die Errungenschaften der bayrischen Wirtschaftspolitik hervor. Es gäbe aber derzeit auch noch größere, offene „Baustellen“, gerade im Bereich der Digitalisierung, der Verbesserung der Infrastruktur sowie im Wohnungsbau zu bewältigen. Im Zuge des dringend nötigen Ausbaus des öffentlichen Personennahverkehrs im Großraum München fand sie die Idee zum Ausbau der U6 nach Neufahrn „eine charmante Idee“; welche sie gerne unterstützen wird.

Zum Dank für ihr Kommen überreichte Ortsvorsitzender Hans Mayer einen Geschenkkorb mit Köstlichkeiten regionaler Erzeuger (Biohof Meidinger, Pflügler-Bräu, Confiserie Heilgemair, Destillerie Schusterhof, Hotel Landgasthof Hofmeier und Imkerei Frenzel) aus dem Gemeindebereich.

Im Anschluss luden der Ortsverband Neufahrn und der Kreisverband Freising zu einer leckeren Brotzeit ein. Beim geselligen Beisammensein wurden unter anderem wertvolle Bekanntschaften geschlossen, alte Bekanntschaften aufgefrischt und es kam zu einem regen Gedankenaustausch der anwesenden Gäste.

Ein jeder war sich einig, dass dieses tolle Ereignis im kommenden Jahr unbedingt wiederholt werden muss.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Fa. Crown, dem Adler-Restaurant Dix, Hildegard Heindl (Hopfensecco), Fam. Pflügler von der örtlichen Brauerei Pflügler-Bräu, Elektro Landsberger sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Sonja Aigner und Horst David

Fotos: Sonja Aigner

Besuch auf dem Fischerfest

Zu den bekanntesten und beliebtesten Veranstaltungen im Jahreskalender der Gemeinde Neufahrn gehört seit vielen Jahren das Fischerfest.
Neben Steckerlfisch (wahlweise Forelle, Lachsforelle oder Makrele) konnten sich die Besucher auch noch geräucherte Forellen, Fischsemmeln, Käse, Steaksemmeln oder gegrillte Würstl schmecken lassen. Dabei nicht fehlen durfte natürlich eine frisch gezapfte Maß vom Fass oder die mit viel Liebe selbstgebackenen, sehr leckeren Kuchen und Torten der Fischerfrauen.

Eröffnet wurde das Fischerfest durch das Anschießen der Böllerschützengruppe des SV Kleeblatt Neufahrn e.V.
Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL besuchte auf Einladung der Fischerfreunde Neufahrn e. V. am Samstag, 16.06.2018, zusammen mit CSU Ortsvorsitzenden und 2. Bürgermeister Hans Mayer sowie Bürgermeister Franz Heilmeier, diese Traditionsveranstaltung und lies sich die kulinarischen Köstlichkeiten schmecken.

Jubilar

Matthäus Modlmeier feierte vor Kurzem seinen 75. Geburtstag.

Dazu gratulierte ihm Winfried Bischler (ehemaliger Ministerialdirigend Thüringens, CSU Mitglied und Vorstand der Fischerfreunde Neufahrn e.V.), Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL sowie CSU Ortsvorsitzender und 2. Bürgermeister Neufahrns Hans Mayer im Namen des gesamten CSU Ortsverbands Neufahrn ganz herzlich.

Mitgliederehrung

Mitgliederehrung beim CSU-Ortsverband Neufahrn

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des CSU Ortsverbands Neufahrn konnte Vorsitzender und 2. Bürgermeister Hans Mayer zahlreiche Mitglieder im kleinen Saal des im Hotel Gumberger begrüßen.

Nach den ausführlichen Berichten der verschiedenen Mandatsträger kam er zu einem weiteren Höhepunkt des Abends – den Mitgliederehrungen.

Auf 40 Jahre in der CSU Familie können Dr. Sylvia und Hans-Peter Hahn zurück blicken. Wendelin Rappert gehört dem Ortsverband bereits seit 35 Jahren an.

Sonja Aigner
-Schriftführerin-

unser Bild zeigt von links: Vorsitzender Hans Mayer (2. Bürgermeister / Gemeinderat), Hans-Peter Hahn, Dr. Sylvia Hahn, Wendelin Rappert Foto: Sonja Aigner

 

i-Tüpferl 2018

Sehr vereehrte CSU-Neufahrn Mitglieder,
unten angefügt zeigen wir Ihnen die druckfrische neue i-Tüpferl Ausgabe 1-2018 …
(hier klicken)

Osterbesuch 2018

Osterbesuch im Seniorenheim

Die Tage werden länger, hübsche Primeln, Osterglocken und Hyazinthen schmücken die Gärten – Ostern ist da.
Bereits zur lieben Tradition geworden ist der Osterbesuch der Frauen-Union im Seniorenheim Pichlmayr an der Echinger Str. 9. am Gründonnerstag.

Die Damen der Frauen-Union hatten auch heuer wieder mit dem Osterhasen eine besondere Vereinbarung getroffen und vorab, mehrere – mit vielen, bunten Ostereiern und Süßigkeiten prall gefüllte Körbe – erhalten. Sonja Aigner, Marianne David, Christa Kürzinger mit Enkelin Marie, Hannelore Lainer, Ellen Manke und sogar Hans Mayer (2. Bürgermeister und Vorsitzender des CSU Ortsverbands Neufahrn) verteilten die kleinen Köstlichkeiten und bunten Eier unter großem Hallo an die Bewohnerinnen und Bewohner. Einrichtungsleiterin Gertraud Edenharter sowie deren Mitarbeiterinnen freuten sich, dass man die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde nicht vergisst.

Sonja Aigner
-Schriftführerin CSU OV Neufahrn-

Foto: Sonja Aigner

Valentinskaffee 2018

Valentinskaffee des CSU Ortsverbands Neufahrn

Als wahres Besuchermagnet entpuppte sich der Valentinskaffee des CSU Ortsverbands Neufahrn. Gut 70 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zu dieser wieder ins Leben gerufenen Traditionsveranstaltung gefolgt und nutzen sie Gelegenheit, einen netten Nachmittag mit Freunden und Bekannten zu verbringen und sich ein klein wenig verwöhnen zu lassen.
Die selbst gebackenen Kuchen von Sonja Aigner, Marianne David, Ellen Manke, Resi Mayer, Elisabeth Michels, Christine Schafstadler, Renate Singer und Traudlinde Theiss fanden reißenden Absatz, da diese schmeckten wie bei Muttern zu Hause. Mit dabei waren auch die legendären Vogelkiacherl und der nach altem Familienrezept gebackene Egerländer Apfelkuchen von Resi Mayer, der 90jährigen Mutter von Ortsvorsitzenden und 2. Bürgermeister Hans Mayer. Aber was wäre ein solcher Nachmittag ohne freiwillige Helfer (Hannelore Lainer) und eine engagierte Wirtin (Brigitte Gumberger). Als kleinen Dank für ihr Engagement gab es für alle Damen Applaus und eine wunderschöne Rosenprimel.

Ortsvorsitzender Hans Mayer konnte unter den zahlreichen Gästen MdL Dr. Florian Herrmann sowie die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Monika Hermann, Neufahrns Kulturreferentin Christa Kürzinger und die beiden Ehrenmitglieder des Ortsverbands Lothar Lenzing und Rudolf Singer begrüßen.

Musikalisch umrahmt wurde der wunderbare Nachmittag von Diplom-Musiklehrerin Manuela Dill und vier ihrer Schülerinnen und Schüler. Das größte Anliegen von Manuela Dill ist es die Freude an der Musik zu erwecken und die eigene Begeisterung weiterzugeben. Wie am Applaus zu hören war ist ihr dies vortrefflich gelungen. Ira Hirschinger (Klavier, Sopran- und Altflöte), Eva Kiening (Klavier), Liliya Torkar (Sopranflöte) und Sohn Johannes Dill (Trompete, Sopran- und Sopraninoflöte) haben allesamt bei Jugend musiziert bereits 1. Plätze erspielt und bezauberten das Publikum mit ihrer Stücken.

Hans Mayer und Horst David verteilten anschließend an alle Anwesenden eine Rose als Erinnerung. Irgendwann ging auch dieser gemütliche Nachmittag im großen Saal des Hotel Gumberger zu Ende und jeder Gast durfte sich noch Kuchen aus dem reichhaltigen Kuchenbuffet mit nach Hause nehmen.

Die Organisatoren Sonja Aigner und Horst David durften viel Lob einheimsen und freuen sich schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Sonja Aigner
-Schriftführerin-

Fotos:
Sonja Aigne

38. Schwarz-Weiß-Ball

Rauschende Ballnacht

Das Restaurant des Adler Modemarktes verwandelte sich Ende Januar in einen festlichen Ballsaal. Die CSU Neufahrn kehrte damit zu den Ursprüngen ihrer Traditionsveranstaltung zurück. Die Organisatoren Horst David und Sonja Aigner sowie das Team von Gastronom Steffen Dix hatten keine Kosten und Mühen gescheut, um den Gästen ein unvergessliches Ballerlebnis zu garantieren. Einzigartig war heuer erstmals die elegante Dekoration mit schwebenden Luftballons von Petra Hubl.

Empfangen wurden die gut gelaunten Gäste im Foyer von Hans Mayer (1. Vorsitzender und 2. Bürgermeister) sowie Roman Petersen (stv. Vorsitzender) mit einem Gläschen Sekt oder Orangensaft. Zusätzlich erhielten die Damen eine von Horst David gespendete duftige Überraschung (Parfumflakon). Unter den Gästen war auch MdL Dr. Florian Herrmann mit Gattin sowie Bezirksrat Simon Schindlmayr.

Hans Mayer eröffnete zusammen mit Kulturreferentin Christa Kürzinger den Tanz und alsbald strömten zu den mitreißenden Klängen der „Red Roses“ die Tänzerinnen und Tänzer aufs Parkett.

Moderator Roman Petersen konnte auch gleich nach dieser Tanzrunde das erste Showhighlight ansagen – die Teenygarde der Narrhalla Heidechia. Die Mädchen zeigten mit viel Power, was ihn ihnen steckt und rissen das Publikum gleich zu Anfang mit.

In diesem Jahr wurde sogar ein runder Geburtstag auf dem Ball gefeiert und das strahlende Geburtstagskind Anni Düllmann erhielt einen wunderbaren Blumenstrauß und selbstverständlich ein Ständchen.

Ein weiterer Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Ballnacht war sicherlich die Tombola welche Horst David organisiert hatte. Innerhalb von 20 Minuten waren die Lose ausverkauft und die Gewinner konnten sich z. B. über eine Berlinfahrt (gestiftet von MdL Erich Irlstorfer), Besuche im Landtag (gestiftet von MdL Dr. Florian Herrmann), div. Eintrittskarten für BR-Sendungen, VIP-Karten für Munich Indoors und Wellness-Tage in Berchtesgaden (vermittelt von Werner Rabe) sowie weitere gestifteter kulinarischer Gutscheine und zahlreicher attraktiver Preise freuen (Liste der Tombola-Preise und deren Spender).

Die Damen in ihren eleganten Abendkleidern wurden von den Herren in ihren adretten Anzügen und Smokings ununterbrochen zum Tanz geführt. Von gern gehörten Oldies, bekannten Schlagern bis hin zum aktuellen Partyhit – die „Red Roses“ sorgten mit ihrem bewährten Mix aus Oldies, bekannten Schlagern und aktuellen Partyhits dafür, dass die Tanzfläche niemals leer wurde und so manche Schuhsohle heiß lief.

Eine größere Verschnaufpause verschaffte den Gästen der Auftritt der Faschingsgarde Narrhalla Heidechia mit ihrem diesjährigen Programm „Rockerina Ballerina“. Neben dem Prinzenpaar Cornelia I. und Manuel I. sorgte die Garde für einen glamourösen und mitreißenden Auftritt.

Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, gelacht und geflirtet was das Zeug hielt. Die Gäste waren sich sicher – Der CSU Schwarz-Weiß Ball war wieder einmal ein gesellschaftliches Großereignis und man darf sich schon heute auf eine Neuauflage im kommenden Jahr freuen.

Sonja Aigner und Horst David

Fotos: Sonja Aigner

MdL Kerstin Schreyer zu Besuch in Neufahrn

Auf Einladung der UdV (Union der Vertriebenen und der Aussiedler der CSU) kam MdL Kerstin Schreyer nach Neufahrn ins Hotel Maisberger und referierte zum Bayerischen Integrationsgesetz (Großer Bericht hier klicken).

Unser Bild zeigt von links: Vorsitzenden Hans Mayer (CSU Neufahrn), MdL Kerstin Schreyer, Andreas Orendi (UdV-Bezirksvorsitzender), Martha Vetter und Horst David (beide CSU Neufahrn).

Guttenberg in Moosburg

Eine Abordnung der CSU Neufahrn (Sonja Aigner, Amadeus Albrecht, Wilfried Bischler, Josef Dill, Lennart Eckstein, Ozan Iyibas, Hans Mayer, Burghard Rübenthal) waren bei der Großkundgebung von Karl-Theodor zu Guttenberg am Herbstfest in Moosburg.

Besuch bei MdB Erich Irlstorfer in Gammelsdorf

Eine Abordnung der CSU Neufahrn (Sonja, Aigner, Horst David, Ozan Iyibas und Hans Mayer) war ebenfalls zu Besuch bei MdB Erich Irlstorfer in Gammelsdorf, als dieser Innenminister Joachim Herrmann im Pfarrgarten begrüßen konnte. Joachim Herrmann war ein klein wenig neidisch auf MdB Erich Irlstorfer: „So einen schönen Wahlkreis möchte ich auch einmal haben“, sagte er. Viele der Gäste wurden von Joachim Herrmann per Handschlag begrüßt. Darunter auch unser ehemaliger Vorsitzender und Beisitzer Horst David, welchem er auch gleich noch nachträglich ganz herzlich zu seinem 75. Geburtstag gratulierte. Für den vielleicht bayerischten aller Wahlkampfauftritte hatte MdB Erich Irlstorfer bestens gesorgt. Er hat die erste Schützenkompanie Schrobenhausen engagiert, welche den Innenminister mit drei Salutschüssen begrüßte. Jagdhornbläser, die Holledauer Hopfareißa und der Gesangsverein „Das Holledauer Dutzend“ rundeten den Abend ab. Joachim Herrmann lobte die Vorzüge Bayerns und der CSU. Zusammen mit MdB Erich Irlstorfer und MdL Dr. Florian Herrmann „Kämpfen wir um jede Stimme!“, verspricht er. Joachim Herrmann schmunzelt: „Der doppelte Herrmann in der bayerischen Innenpolitik ist sowieso unüberbietbar!“ Bayern zeigt beim Thema „Innere Sicherheit“ eine ganz hervorragende Leistungsbilanz – und zwar, weil die CSU „klare Kante zeigt und einen klaren Kurs fährt“.

Sonja Aigner

Horst David wurde 75 Jahre

Er ist noch ein CSUler vom alten Schlag! Horst David gehört ohne Zweifel zu den politischen Urgesteinen des Ortsverbandes Neufahrn. Am 17. August feierte … (mehr hier klicken)

02.08. Unternehmerbuffet

Unternehmerbuffet in Neufahrn

Am 02.08.2017 lud MdB Erich Irlstorfer zusammen mit dem CSU Ortsverband Neufahrn alle Gewerbetreibenden und Unternehmer zum Unternehmerbuffet ins Hotel / Gasthof Maisberger ein.

Ortsvorsitzender Hans Mayer begrüßte die Besucher. Die CSU Neufahrn würde den Kontakt mit den örtlichen Betrieben immer wertschätzen (s. Wirtschaftssommer) und er freue sich, den Teilnehmern mit dieser Veranstaltung ein Forum bieten zu können, um mit der Politik, aber auch untereinander ganz unkompliziert ins Gespräch zu kommen. MdB Erich Irlstorfer eröffnete das Buffet und die Gäste nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

Im Landkreis Freising haben wir derzeit eine Arbeitslosenquote von 1,9%. Dies bedeutet Vollbeschäftigung. MdB Erich Irlstorfer kann sich aber auch noch sehr gut an die Ausbildungssituation im Jahr 2005 erinnern. Damals wurde die Ausbildungsoffensive (AOF), dessen Vorsitzender er ist, im Landkreis gegründet. Zu dieser Zeit hatten wir im Landkreis fast 500 Jugendliche mit Schulabschluss, denen kein Ausbildungsplatz vermittelt werden konnte. Die AOF unterstützte die Jugendlichen mit Bewerbertrainings und Betriebsbesuchen und half ihnen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Viele Eltern hätten damals bei Erich Irlstorfer angerufen und nachgefragt, ob er nicht einen Platz für die Tochter oder den Sohn wüsste. Otto Wiesheu wurde vor einer sehr langen Zeit dafür belächelt, als er die Unternehmer aufgerufen hatte auf Vorrat auszubilden. Heute sieht die Situation gänzlich anders aus. Derzeit stünden 88 Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, welche allerdings noch nicht ausbildungsfähig sind, immerhin 470 unbesetzte Lehrstellen gegenüber. Jetzt wären es die Betriebe, gerade im Handwerk, die händeringend nach Auszubildenden suchen würden und die jetzt bei ihm anrufen. So schnell hätte sich das Blatt gewendet.

Tatsache ist auch, dass die heimischen Unternehmen von sogenannten „Staubsaugern“ umgeben seien. Dies sind Betriebe, wie z. B. Audi oder BWM, welche die ausgebildeten Fachkräfte nach der Ausbildung abziehen, auch weil sie höhere Löhne und Sozialleistungen zahlen könnten. Dieses langsam wachsende Problem würde vielen Betrieben die Motivation nehmen, die geforderten Ausbildungsstellen auch tatsächlich einzurichten und anzubieten.

Bei vielen Berufen, z. B. in der Kinderbetreuung und bei den Pflegeberufen muss allerdings finanziell dringend nachgebessert werden um diese Berufe wieder attraktiv zu machen. Hier ist man in Berlin gerade sehr intensiv im Gespräch.

Ein großes Thema in unserem Ballungsraum ist auch die Schaffung von Wohnungsraum für unsere so dringend benötigten Arbeitskräfte. Die Betriebe brauchen Mitarbeiter, aber wo finden diese zu bezahlbaren Preisen eine Wohnung? Hier müssen Bund und Länder sowie die Kommunen zusammenarbeiten. Der Freistaat Bayern hätte hier ein sehr attraktives Wohnbauförderprogramm aufgelegt, was die Gemeinden aber auch private Investoren nur mutig aufgreifen sollten.

Was das internationale Engagement der heimischen Unternehmen betrifft, so hätte Erich Irlstorfer die interessante Erfahrung gemacht, dass aus den drei Landkreisen des Bundestagswahlkreises Freising (Freising, Pfaffenhofen, Schrobenhausen) überproportional viele Betriebe auf dem afrikanischen Kontinent tätig seien – insbesondere aus dem Umfeld des Weihenstephaner Wissenschaftsbetriebes. Er würde dies sehr begrüßen, könnten doch die richtigen Investitionen gerade in Afrika dazu beitragen, die wirtschaftlichen Strukturen in den dortigen Ländern nachhaltig zu stärken und manchem hoffnungslosen Jugendlichen mit Gedanken an eine Flucht nach Europa wieder eine wirtschaftliche Perspektive in der Heimat gaben. Haben wir nicht schließlich alle gesehen (und sehen es leider immer noch), dass ungeordnete Flüchtlingsbewegungen nach Europa vielerorts zu einer Gefahr für den inneren Frieden in europäischen Ländern geworden sind. Hier könnte letztendlich aus einem funktionierenden unternehmerischen Engagement in den ärmsten Ländern eine praktische Friedenspolitik werden.

Sonja Aigner

Stipendium in den USA

MdB Erich Irlstorfer ermöglicht Stipendium in den USA

Jährlich vergibt der Deutsche Bundestag Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an junge Berufstätige sowie Schülerinnen und Schüler. Dieses Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) gibt es seit 1983 und ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestags und des US-Congress. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Die Bewerber durchlaufen ein zweistufiges Auswahlverfahren. Im ersten Schritt trifft die Austauschorganisation die Vorauswahl und im zweiten Schritt entscheidet sich der für den Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete für einen Kandidaten.
Ein großer Vorteil dieses Programms ist es, dass die Teilnehmer den Austausch nicht selbst finanzieren müssen. Die Kandidaten erhalten ein Vollstipendium und müssen lediglich für ihr Taschengeld selbst aufkommen. Die Reisekosten sowie der Aufenthalt bei der Gastfamilie wird übernommen.
2016 fiel die Wahl von MdB Erich Irlstorfer auf Philipp Edlhuber aus Neufahrn. Erfahren hat er von diesem tollen Programm über die Berufsschule. Er besuchte von August 2016 bis Juli 2017 im Rahmen des Stipendiums ein ½ Jahr ein berufsbezogenes College im US-Bundesstaat Idaho. Im Anschluss daran konnte er sein Wissen in einer dortigen Schreinerei unter Beweis stellen und erweitern sowie seine Sprachkenntnisse aufpolieren.

Text und Foto: Sonja Aigner
-Schriftführer CSU Neufahrn-

02.08. – Podiumsdiskussion

Sicherheit – im Privaten und in der Öffentlichkeit

Am 02.08.2017 lud der CSU-Ortsverband Neufahrn als Höhepunkt eines vollen Politiktages (mit insgesamt fünf Veranstaltungen) interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Podiumsdiskussion zum Thema Sicherheit in den Gasthof Gumberger ein.

Dem Vorstand um den Vorsitzenden Hans Mayer war es gelungen, das Podium mit hochkarätigen Teilnehmern zu besetzen. Hermann Eschenbecher, Leiter der örtlichen Polizeiinspektion, Herr Huber, Betreiber der gleichnamigen Firma Huber Schließtechnik GmbH aus Freising, MdB Erich Irlstorfer und MdL Dr. Florian Herrmann (Vorsitzender des Innenausschusses im Bay. Landtag sowie innenpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion) wurden von Moderator und Landes-vorsitzenden des CSU-Arbeitskreises Migration und Integration Ozan Iyibas begrüßt und den Gästen vorgestellt.

Ozan Iyibas zitierte eingangs Benjamin Franklin mit den Worten: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!“ Zugleich nähmen in jüngster Zeit die Schreckensmeldungen zum Thema Sicherheit mehr und mehr zu (Stichworte: Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg, islamistischer Terror, schwere und organisierte Kriminalität). Es stellt sich die Frage, wie weit ein jeder von uns bereit wäre auf Rechte zu verzichten um mehr Sicherheit zu erhalten und wie weit dieses Ziel überhaupt erreichbar sei.

Die Neufahrner Polizei sorgt mit 40 Beamten täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und ist zuständig für ca. 52.000 Einwohner der Gemeinden Neufahrn, Eching, Hallbergmoos und Fahrenzhausen. Lt. Hermann Eschenbecher ist sein Team hoch engagiert, stößt allerdings personell an seine Grenzen. 2016 kann die Inspektion eine Aufklärungsquote von 58,3 % vorweisen. 100%tige Sicherheit wird es nicht geben, aber seine Beamten arbeiten ständig daran, den Standard und die Sicherheit zu erhöhen. Der Kreativität der Kriminellen sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Die Polizei ist auf Hinweise der Bevölkerung angewiesen und nimmt diese sehr ernst. Sollte jemand verdächtige Beobachtungen machen, sollte man sofort die Polizei verständigen. Es wäre immer besser, Straftaten zu verhindern als sie später aufzuklären. Er lädt die Bevölkerung bereits heute für Sonntag, 24. September und Freitag, 13. Oktober auf dem Neufahrner Marktplatz zu einem Informationsstand ein.

„In Bayern leben, heißt sicher leben!“ Dies ist für MdL Dr. Florian Herrmann mehr als ein Spruch, da er mit klaren Zahlen belegt werden kann. Verglichen mit dem G20-Gipfel wäre beim G7-Gipfel in Elmau nicht eine Fensterscheibe kaputtgegangen. In Bayern, mit 13 Mio. Einwohnern das bevölkerungsstärkste Bundesland, gibt es bei Straftaten die Null-Toleranz-Strategie; dafür sorgen derzeit 43.000 Beamte. Die Aufklärungsquote bei Verbrechen liegt in Bayern bei 65,9 %, im Vergleich dazu in Berlin nur bei 42 %. Dank ausreichender Prävention bleibt es bei 50 % der Wohnungseinbrüche „nur“ beim Versuch.

Für MdB Erich Irlstorfer ist Sicherheit die Grundvoraussetzung für ein freies und selbstbestimmtes Leben. Die Politik muss den Menschen Sicherheit vor Terrorismus auf Landes- und Bundesebene, aber auch weltweit bieten. Egal ob Links- oder Rechtsradikalismus – jeglicher Gewalt muss mit Bestimmtheit entgegengetreten werden. In der letzten Legislaturperiode wurden die Bodycams eingeführt und die Datenspeicherung erweitert. Die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung modernster Techniken darf nicht an fehlender Vernetzung von Bund und Ländern scheitern, wobei die Behörden hier große Fortschritte erreicht hätten. Bei einer besonderen Gefährdungslage sollte auch die Bundeswehr unter der Leitung der Polizei innerhalb von Deutschland unterstützend eingreifen dürfen, wobei das Grundgesetz hier Grenzen setzen würde. Wir müssen intelligente Videotechnik zur Aufklärung und Prävention von Straftaten nutzen.

Ein ganz anderes Instrument für mehr Sicherheit ist für MdB Erich Irlstorfer eine aktive Entwicklungshilfe. Die Menschen z.B. in Afrika brauchen keine Almosen in Form von beliebigen Hilfszahlungen sondern geregelte Strukturen, mit deren Hilfe Ausbildung, ärztliche Versorgung, ausreichend Nahrungsmittel und menschenwürdigen Wohnraum gesichert wird und der Korruption der Nährboden entzogen wird. Nur so könnten die Lebensumstände grundlegend verbessert werden, so dass Fluchtgründe gar nicht erst entstehen würden.

Lt. Ludwig Huber, Huber Schließtechnik GmbH, gab es in Deutschland im Jahr 2015 ca. 167.000 Einbrüche in privaten Haushalten; im Jahr 2016 waren es „nur“ noch ca. 151.000, wobei ein Schaden von 440 Mio. Euro entstand. Der erfreuliche Rückgang ist sicher auch darauf zurückzu-führen, dass die Bevölkerung sensibilisiert sei und private Sicherheitsvorkehrungen an Wohnungen und Häusern zugenommen hätten. Wer sein Haus oder die Wohnung (auch nur für kurze Zeit) verlässt sollte alle Fester – auch die gekippten – schließen. Wer in Urlaub fährt sollte dies auf keinen Fall in den sozialen Netzwerken kundtun und sich stattdessen um eine vertrauenswürdige Person kümmern, die den Postkasten leert und die Rollos öffnet und schließt. Einbrecher handeln meist nach Gelegenheit, kommen zu ganz unterschiedlichen Zeiten – auch untertags. Ein nicht zu unterschätzendes Problem sind oftmals auch die starken psychische Folgen eines Einbruchs-diebstahls, da viele Opfer nach einer derart schweren Verletzung der Privatsphäre große Schwierig-keiten hätten, das Geschehene zu verarbeiten.

Auch das aktuelle Thema Sicherheitswacht in Bayern wurde angesprochen. MdL Dr. Florian Herrmann verwies darauf, dass Polizist ein extrem hochqualifizierter Beruf sei. Eine Sicherheitswacht könne man damit nicht vergleichen, beide Tätigkeiten müssten strikt voneinander getrennt werden. Die Teilnahme basiert auf Freiwilligen, welche die Polizei unterstützen und zur Verbesserung der Sicherheitslage in den Kommunen beitragen sollten. Sie hätten die Aufgabe Präsenz zu zeigen, bei Straftaten nicht weg-, sondern hinzusehen, umgehend die Polizei zu verständigen und als Zeuge zur Verfügung zu stehen. Allerdings hätten sie keine polizeilichen Befugnisse.
Die Teilnahme an diesem Programm ist eine freiwillige Sache der Kommunen. Freising hat derzeit 3 – 4 Aktive; in der Gemeinde Neufahrn ist das Thema noch nicht in der öffentlichen Diskussion, es wird von der Verwaltung zur Vorlage an die politischen Gremien vorbereitet .

Es kam auch die Frage auf, ob es Sinn macht, sich im privaten Bereich zu bewaffnen. In Neufahrn gab es laut Hermann Eschenbecher im vergangenen Jahr 33 Wohnungseinbrüche, gerade mal 15 % davon konnten aufgeklärt werden. Er verwies auf das Risiko, dass ein Einbrecher bei Konfrontation mit einer Waffe ebenfalls mit Waffengewalt antworten könnten. Die Situation könnte dann schnell eskalieren und zu einem zusätzlichen körperlichen Schaden beim eigentlichen Opfer führen.

Sonja Aigner

 

02.08. – Marktplatzgespräch

Marktplatzgespräch mit MdB Erich Irlstorfer

Im Rahmen seines „Neufahrntags“ besuchte Erich Irlstorfer am 02. August 2017 von 14.00 bis 15.30 Uhr den Neufahrner Marktplatz. Bei schweißtreibenden Temperaturen konnte man ganz bequem und vor der Sonne gut geschützt in der Eis-/Caffe Bar Michelangelo bei einer Tasse Kaffee / Cappuccino oder einem leckeren Eisbecher ganz ungezwungen mit ihm ins Gespräch kommen und ihn persönlich kennen lernen. Für die Kinder hatte der CSU Ortsverband eine Torwand organisiert und die Frauen-Union spendierte jedem Kind eine Kugel Eis.

Sonja Aigner