Aktuelles

Horst David wurde 75 Jahre

Er ist noch ein CSUler vom alten Schlag! Horst David gehört ohne Zweifel zu den politischen Urgesteinen des Ortsverbandes Neufahrn. Am 17. August feierte … (mehr hier klicken)

02.08. Unternehmerbuffet

Unternehmerbuffet in Neufahrn

Am 02.08.2017 lud MdB Erich Irlstorfer zusammen mit dem CSU Ortsverband Neufahrn alle Gewerbetreibenden und Unternehmer zum Unternehmerbuffet ins Hotel / Gasthof Maisberger ein.

Ortsvorsitzender Hans Mayer begrüßte die Besucher. Die CSU Neufahrn würde den Kontakt mit den örtlichen Betrieben immer wertschätzen (s. Wirtschaftssommer) und er freue sich, den Teilnehmern mit dieser Veranstaltung ein Forum bieten zu können, um mit der Politik, aber auch untereinander ganz unkompliziert ins Gespräch zu kommen. MdB Erich Irlstorfer eröffnete das Buffet und die Gäste nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

Im Landkreis Freising haben wir derzeit eine Arbeitslosenquote von 1,9%. Dies bedeutet Vollbeschäftigung. MdB Erich Irlstorfer kann sich aber auch noch sehr gut an die Ausbildungssituation im Jahr 2005 erinnern. Damals wurde die Ausbildungsoffensive (AOF), dessen Vorsitzender er ist, im Landkreis gegründet. Zu dieser Zeit hatten wir im Landkreis fast 500 Jugendliche mit Schulabschluss, denen kein Ausbildungsplatz vermittelt werden konnte. Die AOF unterstützte die Jugendlichen mit Bewerbertrainings und Betriebsbesuchen und half ihnen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Viele Eltern hätten damals bei Erich Irlstorfer angerufen und nachgefragt, ob er nicht einen Platz für die Tochter oder den Sohn wüsste. Otto Wiesheu wurde vor einer sehr langen Zeit dafür belächelt, als er die Unternehmer aufgerufen hatte auf Vorrat auszubilden. Heute sieht die Situation gänzlich anders aus. Derzeit stünden 88 Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, welche allerdings noch nicht ausbildungsfähig sind, immerhin 470 unbesetzte Lehrstellen gegenüber. Jetzt wären es die Betriebe, gerade im Handwerk, die händeringend nach Auszubildenden suchen würden und die jetzt bei ihm anrufen. So schnell hätte sich das Blatt gewendet.

Tatsache ist auch, dass die heimischen Unternehmen von sogenannten „Staubsaugern“ umgeben seien. Dies sind Betriebe, wie z. B. Audi oder BWM, welche die ausgebildeten Fachkräfte nach der Ausbildung abziehen, auch weil sie höhere Löhne und Sozialleistungen zahlen könnten. Dieses langsam wachsende Problem würde vielen Betrieben die Motivation nehmen, die geforderten Ausbildungsstellen auch tatsächlich einzurichten und anzubieten.

Bei vielen Berufen, z. B. in der Kinderbetreuung und bei den Pflegeberufen muss allerdings finanziell dringend nachgebessert werden um diese Berufe wieder attraktiv zu machen. Hier ist man in Berlin gerade sehr intensiv im Gespräch.

Ein großes Thema in unserem Ballungsraum ist auch die Schaffung von Wohnungsraum für unsere so dringend benötigten Arbeitskräfte. Die Betriebe brauchen Mitarbeiter, aber wo finden diese zu bezahlbaren Preisen eine Wohnung? Hier müssen Bund und Länder sowie die Kommunen zusammenarbeiten. Der Freistaat Bayern hätte hier ein sehr attraktives Wohnbauförderprogramm aufgelegt, was die Gemeinden aber auch private Investoren nur mutig aufgreifen sollten.

Was das internationale Engagement der heimischen Unternehmen betrifft, so hätte Erich Irlstorfer die interessante Erfahrung gemacht, dass aus den drei Landkreisen des Bundestagswahlkreises Freising (Freising, Pfaffenhofen, Schrobenhausen) überproportional viele Betriebe auf dem afrikanischen Kontinent tätig seien – insbesondere aus dem Umfeld des Weihenstephaner Wissenschaftsbetriebes. Er würde dies sehr begrüßen, könnten doch die richtigen Investitionen gerade in Afrika dazu beitragen, die wirtschaftlichen Strukturen in den dortigen Ländern nachhaltig zu stärken und manchem hoffnungslosen Jugendlichen mit Gedanken an eine Flucht nach Europa wieder eine wirtschaftliche Perspektive in der Heimat gaben. Haben wir nicht schließlich alle gesehen (und sehen es leider immer noch), dass ungeordnete Flüchtlingsbewegungen nach Europa vielerorts zu einer Gefahr für den inneren Frieden in europäischen Ländern geworden sind. Hier könnte letztendlich aus einem funktionierenden unternehmerischen Engagement in den ärmsten Ländern eine praktische Friedenspolitik werden.

Sonja Aigner

Stipendium in den USA

MdB Erich Irlstorfer ermöglicht Stipendium in den USA

Jährlich vergibt der Deutsche Bundestag Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an junge Berufstätige sowie Schülerinnen und Schüler. Dieses Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) gibt es seit 1983 und ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestags und des US-Congress. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Die Bewerber durchlaufen ein zweistufiges Auswahlverfahren. Im ersten Schritt trifft die Austauschorganisation die Vorauswahl und im zweiten Schritt entscheidet sich der für den Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete für einen Kandidaten.
Ein großer Vorteil dieses Programms ist es, dass die Teilnehmer den Austausch nicht selbst finanzieren müssen. Die Kandidaten erhalten ein Vollstipendium und müssen lediglich für ihr Taschengeld selbst aufkommen. Die Reisekosten sowie der Aufenthalt bei der Gastfamilie wird übernommen.
2016 fiel die Wahl von MdB Erich Irlstorfer auf Philipp Edlhuber aus Neufahrn. Erfahren hat er von diesem tollen Programm über die Berufsschule. Er besuchte von August 2016 bis Juli 2017 im Rahmen des Stipendiums ein ½ Jahr ein berufsbezogenes College im US-Bundesstaat Idaho. Im Anschluss daran konnte er sein Wissen in einer dortigen Schreinerei unter Beweis stellen und erweitern sowie seine Sprachkenntnisse aufpolieren.

Text und Foto: Sonja Aigner
-Schriftführer CSU Neufahrn-

02.08. – Podiumsdiskussion

Sicherheit – im Privaten und in der Öffentlichkeit

Am 02.08.2017 lud der CSU-Ortsverband Neufahrn als Höhepunkt eines vollen Politiktages (mit insgesamt fünf Veranstaltungen) interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Podiumsdiskussion zum Thema Sicherheit in den Gasthof Gumberger ein.

Dem Vorstand um den Vorsitzenden Hans Mayer war es gelungen, das Podium mit hochkarätigen Teilnehmern zu besetzen. Hermann Eschenbecher, Leiter der örtlichen Polizeiinspektion, Herr Huber, Betreiber der gleichnamigen Firma Huber Schließtechnik GmbH aus Freising, MdB Erich Irlstorfer und MdL Dr. Florian Herrmann (Vorsitzender des Innenausschusses im Bay. Landtag sowie innenpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion) wurden von Moderator und Landes-vorsitzenden des CSU-Arbeitskreises Migration und Integration Ozan Iyibas begrüßt und den Gästen vorgestellt.

Ozan Iyibas zitierte eingangs Benjamin Franklin mit den Worten: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren!“ Zugleich nähmen in jüngster Zeit die Schreckensmeldungen zum Thema Sicherheit mehr und mehr zu (Stichworte: Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg, islamistischer Terror, schwere und organisierte Kriminalität). Es stellt sich die Frage, wie weit ein jeder von uns bereit wäre auf Rechte zu verzichten um mehr Sicherheit zu erhalten und wie weit dieses Ziel überhaupt erreichbar sei.

Die Neufahrner Polizei sorgt mit 40 Beamten täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und ist zuständig für ca. 52.000 Einwohner der Gemeinden Neufahrn, Eching, Hallbergmoos und Fahrenzhausen. Lt. Hermann Eschenbecher ist sein Team hoch engagiert, stößt allerdings personell an seine Grenzen. 2016 kann die Inspektion eine Aufklärungsquote von 58,3 % vorweisen. 100%tige Sicherheit wird es nicht geben, aber seine Beamten arbeiten ständig daran, den Standard und die Sicherheit zu erhöhen. Der Kreativität der Kriminellen sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Die Polizei ist auf Hinweise der Bevölkerung angewiesen und nimmt diese sehr ernst. Sollte jemand verdächtige Beobachtungen machen, sollte man sofort die Polizei verständigen. Es wäre immer besser, Straftaten zu verhindern als sie später aufzuklären. Er lädt die Bevölkerung bereits heute für Sonntag, 24. September und Freitag, 13. Oktober auf dem Neufahrner Marktplatz zu einem Informationsstand ein.

„In Bayern leben, heißt sicher leben!“ Dies ist für MdL Dr. Florian Herrmann mehr als ein Spruch, da er mit klaren Zahlen belegt werden kann. Verglichen mit dem G20-Gipfel wäre beim G7-Gipfel in Elmau nicht eine Fensterscheibe kaputtgegangen. In Bayern, mit 13 Mio. Einwohnern das bevölkerungsstärkste Bundesland, gibt es bei Straftaten die Null-Toleranz-Strategie; dafür sorgen derzeit 43.000 Beamte. Die Aufklärungsquote bei Verbrechen liegt in Bayern bei 65,9 %, im Vergleich dazu in Berlin nur bei 42 %. Dank ausreichender Prävention bleibt es bei 50 % der Wohnungseinbrüche „nur“ beim Versuch.

Für MdB Erich Irlstorfer ist Sicherheit die Grundvoraussetzung für ein freies und selbstbestimmtes Leben. Die Politik muss den Menschen Sicherheit vor Terrorismus auf Landes- und Bundesebene, aber auch weltweit bieten. Egal ob Links- oder Rechtsradikalismus – jeglicher Gewalt muss mit Bestimmtheit entgegengetreten werden. In der letzten Legislaturperiode wurden die Bodycams eingeführt und die Datenspeicherung erweitert. Die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung modernster Techniken darf nicht an fehlender Vernetzung von Bund und Ländern scheitern, wobei die Behörden hier große Fortschritte erreicht hätten. Bei einer besonderen Gefährdungslage sollte auch die Bundeswehr unter der Leitung der Polizei innerhalb von Deutschland unterstützend eingreifen dürfen, wobei das Grundgesetz hier Grenzen setzen würde. Wir müssen intelligente Videotechnik zur Aufklärung und Prävention von Straftaten nutzen.

Ein ganz anderes Instrument für mehr Sicherheit ist für MdB Erich Irlstorfer eine aktive Entwicklungshilfe. Die Menschen z.B. in Afrika brauchen keine Almosen in Form von beliebigen Hilfszahlungen sondern geregelte Strukturen, mit deren Hilfe Ausbildung, ärztliche Versorgung, ausreichend Nahrungsmittel und menschenwürdigen Wohnraum gesichert wird und der Korruption der Nährboden entzogen wird. Nur so könnten die Lebensumstände grundlegend verbessert werden, so dass Fluchtgründe gar nicht erst entstehen würden.

Lt. Ludwig Huber, Huber Schließtechnik GmbH, gab es in Deutschland im Jahr 2015 ca. 167.000 Einbrüche in privaten Haushalten; im Jahr 2016 waren es „nur“ noch ca. 151.000, wobei ein Schaden von 440 Mio. Euro entstand. Der erfreuliche Rückgang ist sicher auch darauf zurückzu-führen, dass die Bevölkerung sensibilisiert sei und private Sicherheitsvorkehrungen an Wohnungen und Häusern zugenommen hätten. Wer sein Haus oder die Wohnung (auch nur für kurze Zeit) verlässt sollte alle Fester – auch die gekippten – schließen. Wer in Urlaub fährt sollte dies auf keinen Fall in den sozialen Netzwerken kundtun und sich stattdessen um eine vertrauenswürdige Person kümmern, die den Postkasten leert und die Rollos öffnet und schließt. Einbrecher handeln meist nach Gelegenheit, kommen zu ganz unterschiedlichen Zeiten – auch untertags. Ein nicht zu unterschätzendes Problem sind oftmals auch die starken psychische Folgen eines Einbruchs-diebstahls, da viele Opfer nach einer derart schweren Verletzung der Privatsphäre große Schwierig-keiten hätten, das Geschehene zu verarbeiten.

Auch das aktuelle Thema Sicherheitswacht in Bayern wurde angesprochen. MdL Dr. Florian Herrmann verwies darauf, dass Polizist ein extrem hochqualifizierter Beruf sei. Eine Sicherheitswacht könne man damit nicht vergleichen, beide Tätigkeiten müssten strikt voneinander getrennt werden. Die Teilnahme basiert auf Freiwilligen, welche die Polizei unterstützen und zur Verbesserung der Sicherheitslage in den Kommunen beitragen sollten. Sie hätten die Aufgabe Präsenz zu zeigen, bei Straftaten nicht weg-, sondern hinzusehen, umgehend die Polizei zu verständigen und als Zeuge zur Verfügung zu stehen. Allerdings hätten sie keine polizeilichen Befugnisse.
Die Teilnahme an diesem Programm ist eine freiwillige Sache der Kommunen. Freising hat derzeit 3 – 4 Aktive; in der Gemeinde Neufahrn ist das Thema noch nicht in der öffentlichen Diskussion, es wird von der Verwaltung zur Vorlage an die politischen Gremien vorbereitet .

Es kam auch die Frage auf, ob es Sinn macht, sich im privaten Bereich zu bewaffnen. In Neufahrn gab es laut Hermann Eschenbecher im vergangenen Jahr 33 Wohnungseinbrüche, gerade mal 15 % davon konnten aufgeklärt werden. Er verwies auf das Risiko, dass ein Einbrecher bei Konfrontation mit einer Waffe ebenfalls mit Waffengewalt antworten könnten. Die Situation könnte dann schnell eskalieren und zu einem zusätzlichen körperlichen Schaden beim eigentlichen Opfer führen.

Sonja Aigner

 

02.08. – Marktplatzgespräch

Marktplatzgespräch mit MdB Erich Irlstorfer

Im Rahmen seines „Neufahrntags“ besuchte Erich Irlstorfer am 02. August 2017 von 14.00 bis 15.30 Uhr den Neufahrner Marktplatz. Bei schweißtreibenden Temperaturen konnte man ganz bequem und vor der Sonne gut geschützt in der Eis-/Caffe Bar Michelangelo bei einer Tasse Kaffee / Cappuccino oder einem leckeren Eisbecher ganz ungezwungen mit ihm ins Gespräch kommen und ihn persönlich kennen lernen. Für die Kinder hatte der CSU Ortsverband eine Torwand organisiert und die Frauen-Union spendierte jedem Kind eine Kugel Eis.

Sonja Aigner