Wirtschaftssommer

„Der Grieche“ am Freizeitpark

Der CSU-Wirtschaftssommer endete traditionsgemäß mit dem Besuch in einer Gastwirtschaft, dieses Mal beim „Griechen am Freizeitpark“ in Neufahrn. Verstärkt durch Mitglieder der Mittelstandsunion aus Freising traf sich die Delegation mit Inhaber Nikos Kostopoulos in der gemütlichen Gaststube zum Gespräch.

Nikos Kostopoulos kam als kleiner Bub im Alter von neun Jahren zum ersten Mal mit seinen Eltern nach Bayern um Urlaub zu machen. Dies war auch sein erster Auslandsurlaub und seit damals schon träumte er davon einmal in Bayern zu leben. Nach seinem Schulabschluss studierte er in Mainz Rechtswissenschaften, betrieb dort bereits mit 24 Jahren einen Gastronomiebetrieb und blieb zehn Jahre in Deutschland. Des Weiteren ist Nikos Kostopoulos seit vielen Jahren im Autohandel tätig. Das Lokal ist eigentlich mehr oder weniger sein Hobby. Sein Hauptgeschäft ist ein Autohandel in Eching an der Fürholzer Str. 22. Im Januar 2012 kam er, im Gepäck viel guter Wille und ein paar teure Autos, erneut nach Deutschland. Im April des selben Jahres lies er sich von einem guten Freund und Chefkoch dazu überreden, die TSV Gaststätte, welche zum damaligen Zeitpunkt den denkbar schlechtesten Ruf in Neufahrn inne hatte, zu übernehmen. Der TSV suchte zu dieser Zeit händeringend einen guten Gastwirt mit Durchhaltevermögen zur Bewirtung der vereinseigenen Gaststätte. Nach den Worten von Nikos Kostopoulos ist der TSV seit dieser Zeit Mutter und Vater für ihn und sein Team geworden. Sie erfuhren eine grandiose Unterstützung durch die Mitglieder, krempelten die Ärmel hoch und gaben ihr Bestes. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Heute ist „Der Grieche“ aus Neufahrn nicht mehr wegzudenken. Er ist Caterer der Jo-Mihaly-Mittelschule und bereitet bereits seit mehreren Jahren während des Schulbetriebs täglich bis zu 200 Essen (Hauptgericht, Salat und Nachspeise) für die Schüler/innen der Ganztagesklassen zu. Den Kindern schmeckt sein Essen und es freut ihn immer sehr, wenn er durch Neufahrn geht und die Kinder ihn lauthals begrüßen und winken.

Mittlerweile gehört auch die Sozialstation mit „Essen auf Rädern“ zu seinen Kunden. Täglich bereitet sein Team ca. 20 Essen zu – und dies 363 Tage im Jahr. Auch hier hört er gerne auf gute Tipps und wertvolle Ratschläge. Er passt sich seiner Kundschaft und deren Bedürfnissen an. Er betont, dass die Zusammenarbeit mit der Schule und den Damen der Sozialstation sehr angenehm und innovativ ist. Alle drei Monate erhält er von der Schule ein Feedback und kann auf die Anregungen und Ideen der Kinder eingehen.

Im letzten Jahr hat er die Abschlussfeier des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums mit 420 Gästen beliefert. Dort haben ihm die Schüler/innen erzählt, dass sie mit den bisherigen Caterern nicht zufrieden waren. Er hat sich die Küche angesehen, welche um ein Vielfaches größer ist wie die hauseigene Küche und war davon begeistert. Er kann es gar nicht verstehen, was hier schief läuft. Kinder und Jugendliche sind eine besondere Kundschaft und es gilt auf deren Wünsche einzugehen. Nichts ist einfach, aber bis jetzt hat er alles mit Bravur und Freude gemeistert.

Das Catering umfasst ca. 25 % seines monatlichen Umsatzes und ist ein fester Planungsposten.

Derzeit beschäftigt er fünf Küchenkräfte und vier Mitarbeiter im Service. Fast alle seine Mitarbeiter sind Griechen. Lediglich eine Küchenkraft kommt aus Rumänien. Diesen hat er selbst ausgebildet und darauf ist er besonders stolz. Migration und Integration sind für Nikos Kostopoulos sehr wichtig. Er hat in der Vergangenheit fünf Rumänen Arbeit und Wohnung gegeben. Dabei war es ihm sehr wichtig, dass seine Mitarbeiter die Schule besuchten und deutsch lernten. Jeder hat nun eine gute Stelle in der näheren Umgebung und kann für sich selbst sorgen.

Nikos Kostopoulos legt viel Wert auf frisches Essen und bietet seinen Gästen im Lokal sowie im gemütlichen Biergarten eine große Auswahl an Speisen und Getränken bis 23.00 Uhr an. Dies hat auch die Neufahrner Kulturreferentin erfahren und die Besucher der vielen Veranstaltungen im Oskar-Maria-Graf-Gymnasium können nach der Vorstellung noch beim Griechen einkehren, welcher dafür an diesen besonderen Tagen extra bis 24.00 Uhr geöffnet hat. Gerne wird sein kulinarisches Angebot auch von den vielen verschiedenen Künstlern genutzt, welche vor den Vorstellungen bei ihm zum Essen kommen. Freunde sind zu Kunden und Kunden zu Freunden geworden.

Nikos Kostopoulos ist ein angenehmer Gesprächspartner und auch politisch sehr interessiert. Er hat in Griechenland eine große Verwandtschaft und sein Cousin ist griechischer Generalsekretär für Wirtschaft der weiß-blauen Partei. Kommunikation ist ihm sehr wichtig. Damit kann man im Vorfeld schon viele Probleme und Schwierigkeiten gar nicht erst entstehen lassen. Er bedauert es ein wenig, dass sich kein Mitarbeiter der Gemeinde, weder schriftlich noch persönlich, vor Aufbau der Traglufthalle gemeldet hat.

Die Teilnehmer des Abends waren sich alle einig – dies war nicht der letzte Besuch und diesem wunderbaren Lokal.

Sonja Aigner

unser Foto zeigt von links:
Ortsvorsitzender CSU Neufahrn Oskar Dernitzky, CSU-Gemeinderätin und Kulturreferentin Christa Kürzinger, CSU-Mitglied Horst David, Billy (Mitarbeiter Serviceteam), Martin Arzberger (Mittelstandsunion Freising), Wirt Nikos Kostopoulos, Giorgio (Mitarbeiter Küchenteam), 2. Bürgermeister Hans Mayer, Dr. Oec. Uwe Kirst (stv. Kreisvorsitzender / Mittelstandsunion Freising), stv. Ortsvorsitzender CSU Neufahrn Klaus Schmelz, Heike Kirst (Mittelstandsunion / Vorsitzende Frauen-Union Freising), Renate Kürzinger (Kassiererin Frauenunion Freising), CSU-Gemeinderat Dr. Josef Holzner, Anton Kürzinger (Mittelstandsunion Freising / Geschäftsführer CSU-Ortsverband Freising), CSU-Gemeinderat und Vorsitzender Arbeitskreis Migration und Integration Ozan Iyibas

 

Kahlert Werbetechnik GmbH – Kahlert Malereibetrieb GmbH

Der dritte Besuch im Rahmen des CSU-Wirtschaftssommers führte die Delegation, zu welcher diesmal auch MdL Dr. Florian Herrmann gehörte, in das idyllische Massenhausen zu Kahlert Malereibetrieb GmbH und Kahlert Werbetechnik GmbH.

Walter Kahlert sen. gründete 1946 den Malerbetrieb in Massenhausen.

Der Betrieb wurde 1970 von dessen Sohn Walter übernommen und durch den Einstieg von Bruder Raimund Kahlert 1980 mit der Werbetechnik erweitert.Beide Brüder sind gelernte Meister in ihren Fachgebieten. Das damalige Unternehmen war auf verschiedene Standorte im Gemeindebereich aufgeteilt, was für den zeitlichen Ablauf nicht optimal war.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort bot sich 1995 die Gelegenheit, dass Gebäude der Raiffeisenbank mit Lagerhallen in Massenhausen zu erwerben. Nach erfolgtem Aus- und Umbau (heute befinden sich neben den beiden Betrieben auch Wohnungen im Gebäude) ist dies der heutige Firmensitz beider Unternehmen.

2009 wurde der Malereibetrieb in Kahlert Malereibetrieb GmbH und Kahlert Werbetechnik GmbH aufgeteilt. Die Söhne der beiden Brüder Walter und Raimund arbeiten nun in der dritten Generation im Betrieb mit. Alexander Kahlert (Malermeister, staatl. geprüfter Farb- und Lacktechniker, Schwerpunkt Gestaltung, ausgezeichnet mit dem Meisterpreis der Bayer. Staatsregierung) sowie Florian Kahlert (gelernter Schilder- und Lichtreklameherstellermeister / staatl. gepr. Gestalter).

Die Kahlert Werbetechnik GmbH bietet seinen Kunden hochwertige Fahrzeugbeschriftungen, Digitaldrucke, Werbeschilder und -banner, Textilveredelung, Drucksachen, Plakate, Grafik- und Logoerstellung und Objektwerbung. Weitere Infos finden Sie unter www.kahlert-werbetechnik.de. Was früher mühevoll und mit viel Geschick mit Pinsel und Stift entstand wird heute mit modernster PC-Technik, Plotter und ökologischen Großformat Latex Drucker erstellt.

Bei den Entwurfsarbeiten und Projektgestaltungen nach Kundenwunsch wird ein immer höheres Maß an Professionalität und vor allem Schnelligkeit erwartet. Diese Kundenorientiertheit führte die Firma Kahlert Werbetechnik GmbH unter anderem nach Spanien (Barcelona) um Ihre Aufträge auszuführen.

Die Kahlert Malereibetrieb GmbH übernimmt neben Fassadenarbeiten, Dekorationsputzen auch Maler- und Tapezierarbeiten sowie innovative Einzel- und Spezialaufträge, welche mit großem handwerklichem Geschick und Ideenreichtum umgesetzt werden. Aufträge dieser Art führten Alexander Kahlert www.alexanderkahlert.com sogar schon bis nach Paris und Salzburg. Eine ausführliche Beratung und zum Teil Bemusterung vor Ort sind Grundvoraussetzung für gute Aufträge. Um einen besseren Eindruck von der tatsächlichen Ansicht eines Gebäudes zu bekommen gibt es heute schon die Möglichkeit Bauplanentwürfe mit Originalfarben einzufärben.

Derzeit beschäftigt der Malerbetrieb fünf, die Werbetechnik sechs Mitarbeiter und zwei Azubis. Die Suche nach Auszubildenden für beide Betriebszweige ist auch hier nicht einfach. Beide Betriebe bieten Schnupperpraktika an und würden gerne weiterhin Auszubildenden die Möglichkeit einer Ausbildung für das betreffende Handwerk geben. Eine Kooperation mit den Schulen wäre wünschenswert um bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen behilflich zu sein.

Neben einem großen Kunden aus dem Lebensmittelbereich sind beide Betriebe überwiegend für Kunden im süddeutschen Raum (unter anderem die Gemeinde, Werkzeughersteller, Hotels- und Privatkunden) tätig. Der Preisdruck auf dem Markt und gerade bei öffentlichen Ausschreibungen ist lt. Alexander Kahlert auch in diesen Branchen enorm.

Bei Aufträgen für den öffentlichen Bereich, die nicht über die Gemeindeverwaltung sondern über Architekturbüros vergeben werden, sollten die Architekten laut Gemeinderätin Frau Kürzinger von der Gemeindeverwaltung auf örtliche Handwerker hingewiesen werden.

Sonja Aigner

unser Foto zeigt von links:
2. Bürgermeister Hans Mayer, Heike Kirst (Mittelstandsunion Freising), stv. CSU Ortsvorsitzender Klaus Schmelz, CSU-Gemeinderätin und Kulturreferentin Christa Kürzinger, Florian Kahlert, Walter Kahlert, Alexander Kahlert, Horst David (CSU Neufahrn), Raimund Kahlert, MdL Dr. Florian Herrmann, Monika Arzberger (Mittelstandsunion Freising)

 

 

 

 

 

SUW – Berger GmbH

Der CSU-Wirtschaftssommer, welcher bereits zum vierten Mal in Folge von 2. Bürgermeister und CSU-Mitglied Hans Mayer organisiert und durchgeführt wurde, führte die Delegation des CSU-Ortsverbands Neufahrn in die Bahnhofstr. 35 zu SUW Berger GmbH. Die Teilnehmer trafen sich dort mit den Inhabern Marina und Meinhard Berger zum Gespräch.

Alteingesessenen Neufahrnern dürfte die Fa. SUW-Berger GmbH noch als Bauelemente Zobel bekannt sein und wurde von den Eltern bzw. Schwiegereltern der heutigen Besitzer 1983 gegründet. Vielen war der Gründer Maximilian Zobel als Fensterstock-Max ein Begriff. Der heutige Inhaber Meinhard Berger ist gelernter Elektriker und war bei der Bundeswehr tätig. Als er seine zukünftige Frau kennen lernte half er mal hier, mal dort im Betrieb aus… und übernahm so Schritt für Schritt immer mehr Arbeiten und Verantwortung.

1998 übernahmen Marina und Meinhard Berger das Geschäft und gründeten die heutige Sonnen- und Wetterschutz (SUW) GmbH. Im selben Jahr absolvierte Meinhard Berger die Meisterprüfung als Rollladen- und Jalousiebauer und der Betrieb erhielt den Status Meisterbetrieb. Im Jahr 2000 erweiterte das Unternehmen und bietet seit dieser Zeit auch Wintergärten und Terrassendächer an. Seit 2011 ist Meinhard Berger Obermeister der Rollladen Innung Südbayern und bildet mit großem Erfolg Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in sowie Kauffrau/-mann für Büromanagement aus. Derzeit sind im Betrieb, neben den beiden Inhabern, zwei Gesellen, ein ausgebildeter Meister und fünf Auszubildende (drei Gewerbliche / zwei Kaufmännische) beschäftigt. Sohn Manuel ist seit 2016 ebenfalls mit an Bord und durchläuft seine Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker.

Meinhard Berger bietet auch gerne Schulpraktikas bzw. Praktikas für junge Asylbewerber mit der Option einer späteren Ausbildung an. Er bedauert hierbei, dass seine Praktikanten aus dem näheren Umland kommen. Er würde sich auch über Jugendliche aus Neufahrn sehr freuen. Mehr dazu unter www.suw-berger.de. Bedauerlicherweise ist auch hier die Lehrlingssituation sehr angespannt. Dies kommt nicht zuletzt davon, dass sein Handwerk zum B-Handwerk gezählt wird. Dies bedeutet, dass man zur Ausübung des Handwerks keine Meisterprüfung mehr benötigt und somit fast jeder seine Arbeitsleitung anbieten kann. Um einen hohen Standart gewährleisten zu können ist es somit doppelt wichtig hier gut ausgebildete, zuverlässige und fleißige Handwerker zu haben.

Die Fa. SUW Berger bietet Beschattung aller Art, Wintergärten, Markisen, Terrassendächer, Rollladen, Antriebe, Fenster, Steuerungen, Insektenschutz – hier bleiben keine Wünsche offen. Der Betrieb agiert deutschlandweit; der Hauptanteil liegt aber in Neufahrn und Umgebung. Werbung muss SUW Berger keine mehr machen – es hat sich durch Mundpropaganda herumgesprochen, dass der Betrieb hervorragende Arbeit leistet. Für Weinor übernimmt SUW Berger den Kundendienst von Würzburg bis Slowenien. Das Motto des Betriebs ist: „Geht nicht – gibt´s nicht!“

Der Betrieb platzt bald aus allen Nähten und Fam. Berger betonte, dass sie ihren Betrieb gerne vergrößern möchten und sind derzeit intensiv auf der Suche nach einem geeigneten Standort bzw. Baugrund mit ca. 1.000 m² befinden. Eine Ausstellungsfläche mit mindestens 150 m² wären wünschenswert. Gleichzeitig bedauerten sie, dass es sehr schwierig ist, an Ausschreibungsunterlagen der Gemeinde zu kommen. Der Betrieb würde sich sehr darüber freuen, wenn Aufträge aus der Gemeinde kämen. Gesunde Gewerbebetriebe und zufriedene Gewerbetreibende sind die Grundlage für ein gesundes Wachstum und die dringend benötigte Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde.

Meinhard Berger würde es sehr begrüßen, wenn es so etwas wie einen Wirtschaftsempfang in der Gemeinde geben würde. Sehr zur Freude von der Vorsitzenden des Neufahrner Schaufensters Sabrina Bock gehört SUW-Berger seit Kurzem dem Verein an.

Sonja Aigner

unser Foto zeigt von links:
CSU-Mitglied Rudolf Singer, CSU-Mitglied und Vorsitzende des „Neufahrner Schaufensters“ Sabrina Bock, CSU-Gemeinderätin und Kulturreferentin Christa Kürzinger, CSU-Mitglied Horst David, stv. Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Klaus Schmelz, CSU-Gemeinderat und Vorsitzender des Arbeitskreises Migration und Integration Ozan Iyibas, CSU-Vorsitzender Oskar Dernitzky, Marina und Meinhard Berger, 2. Bürgermeister und CSU-Gemeinderat Hans Mayer.