Wirtschaftssommer

Hotel-Landgasthof Hofmeier

Der CSU-Wirtschaftssommer, welcher bereits zum dritten Mal in Folge durchgeführt wurde, endete traditionsgemäß mit dem Besuch in einer Gastwirtschaft, dieses Mal beim Landgasthof Hofmeier in Hetzenhausen. Verstärkt durch unseren Landtagsabgeordneten Dr. Florian Herrmann traf sich die Delegation mit Inhaberin Anneliese Hofmeier im gemütlichen Wirtsgarten zum Gespräch.

1988 wurde der alte Gasthof abgerissen, neu erbaut und 2002 erweitert. Seit 2009 ergänzt ein auffälliger und sehr großzügiger Wintergarten, besser bekannt als Salettl, das Hotelgebäude. 44 modern ausgestattete Hotelzimmer und 80 Stellplätze auf eigenem Grund stehen den Gästen zur Verfügung und lassen keine Wünsche offen. Fam. Hofmeier zeigt mit ihrem schmucken Landgasthof, dass man sehr wohl moderne Gebäude erbauen kann, welche sich harmonisch ins Dorfbild einfügen. Bis heute hat Fam. Hofmeier dies nicht bereut. Im Gegenteil – es werden bereits neue Pläne geschmiedet.

In den vielen verschiedenen und liebevoll eingerichteten Stuben der Gaststätte bekommt der Gast ausgewählte und stets frische Köstlichkeiten in Form von saisonal wechselnden Gerichten aus regionaler und gut bürgerlicher Küche serviert. Auch Liebhaber von Wildgerichten kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten – mit raffiniert zubereiteten Speisen vom Damwild aus eigener Zucht. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten verlieh dem Landgasthof 2010 die Auszeichnung in Silber und vom bayerischen Hotel- und Gaststättenverband erhielt der Betrieb das Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“. Nun darf sich die Familie Hofmeier mit der Maximalzahl von drei Rauten schmücken und ist mit Recht sehr stolz darauf. Diese Auszeichnung erhalten nur Gastwirte, welche die Küchenkultur der bayerischen Region in den Mittelpunkt stellen, die kulinarischen Höhepunkte jeder Jahreszeit zubereiten und servieren.

Natürlich darf auch ein gemütlicher Biergarten nicht fehlen, der an warmen Tagen die Gäste zum Verweilen einlädt. Und auch für die kleinsten Besucher stehen ausreichend Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Den klassischen Stammtisch von früher gibt es leider nicht mehr. Früher waren es bis zu 20 Personen, aber die „nachrückende Generation“ hat eine andere Vorstellung von Freizeitgestaltung als in früheren Jahren. Durch die Mobilität hat man mehr Möglichkeiten und trifft sich nicht mehr in der dorfeigenen Gastwirtschaft.

Ausbildung wird im Hotel Landgasthof Hofmeier groß geschrieben. Fam. Hofmeier hält engen Kontakt zu den örtlichen Schulen und bieten gerne Schülerpraktika an. Derzeit werden fünf Azubis in den Ausbildungsberufen Koch, Restaurant- oder Hotelfachmann/-frau in verschiedenen Lehrjahren ausgebildet. Mehr dazu unter www.hotel-hofmeier.de. Bedauerlicherweise ist auch hier die Lehrlings- und Personalsituation sehr angespannt. Durch die Arbeitszeiten zählen diese Berufe leider nicht zu den Attraktivsten auf dem Ausbildungsmarkt.

Die Finanzkrise vor ein paar Jahren ist auch hier nicht spurlos vorüber gegangen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Geschäftsreisenden wurde von den Firmen zurück gefahren und es wird nicht einfach sein, wieder auf den alten Stand der Zimmerauslastungen zu kommen. Ein weiterer Wehrmutstropfen ist der erhöhte MwST-Satz, die hohen GEZ-, Gemma und VG-Media-Gebühren sowie die Beiträge zu den Onlinebuchungssystemen. Bei den Buchungen für Geschäftsreisende nehmen diese Onlinebuchungsportale einen immer größeren Stellenwert ein und der einzelne Beherbergungsanbieter muss in vielen gebührenpflichtigen Portalen angemeldet sein.

Anneliese Hofmeier könnte sich hier einen großen Dachverband vorstellen, welcher ein Buchungsportal mit sämtlichen Hotels in Gesamtbayern anbietet. z. B. unterteilt in die Regierungsbezirke und dann unter Landkreise. Dies würde für die Hotels aber auch für die Gäste von großem Vorteil sein.

Sonja Aigner

Vivisol Deutschland GmbH

Der vorletzte Besuch des CSU-Wirtschaftssommers führte die Delegation des CSU-Ortsverbands, verstärkt durch unseren Landtagsabgeordneten Dr. Florian Herrmann, in den alten Kern des gemeindlichen Gewerbegebietes im Neufahrner Westen – in die Werner-von-Siemens-Str. zur deutschen Hauptniederlassung von VIVISOL.

VIVISOL ist ein italienischer Konzern mit Firmensitz in Monza und bereits in dritter Generation mehrheitlich in Familienbesitz. Seit der Gründung des Mutterkonzerns, der SOL Group, 1927 ist das Unternehmen auf den Vertrieb von medizinischen und technischen Gasen sowie die damit zusammenhängenden Anwendungen spezialisiert. Einer der Gründerväter der VIVISOL, Guido Matucci, vertrat bis zu seiner Pensionierung immer das Motto: „Macht euren Job gut, stellt eure Kunden zufrieden – der Erfolg kommt dann von allein! The Business follows!“ Dieses Motto gilt auch heute noch und der Erfolg gibt ihm Recht.

Die SOL-Gruppe ist in 22 europäischen Ländern und Indien vertreten und hat 55 Tochtergesellschaften mit derzeit ca. 2.600 Mitarbeitern weltweit und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von ca. € 600 Mio.

Im Bereich der Versorgung mit Hilfsmitteln bei Lungen- und Atemwegserkrankungen ist VIVISOL einer der Marktführer in Europa. 1996 wurde die erste deutsche Niederlassung in Krefeld eröffnet. 2009 wurden die angemieteten Räumlichkeiten in Mauern im nordöstlichen Landkreis zu klein und die Geschäftsführung begab sich auf die Suche nach einem neuen Standort. Die Wahl fiel auf Neufahrn; nicht zuletzt wegen seiner zentralen Verkehrsanbindung – und VIVISOL ist nach wie vor sehr zufrieden mit ihrer damaligen Entscheidung.

Das Unternehmen steht für eine qualitativ hochwertige Versorgung seiner Patienten mit medizintechnischen Hilfsmitteln im häuslichen Bereich. Schwerpunkte hierbei liegen in der Langzeit-Sauerstoff-, der außerklinischen Beatmungstherapie, der Tracheostomaversorgung, Patientenmonitoring sowie in der Schlafapnoediagnostik und -therapie. Dazu werden Sauerstoffsysteme in verschiedensten Varianten – je nach medizinischer Indikation oder ärztlicher Verordnung – zur Verfügung gestellt. Das Ziel von VIVISOL ist es, die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern. Aus diesem Grund steht VIVISOL in direktem Kontakt mit den Patienten, den Krankenhäuser bzw. den verordnenden Ärzten und den Krankenkassen.

VIVISOL legt bei ihren Geräten Wert auf höchste Qualität und wird von weltweit namhaften Herstellern beliefert. Rund um die Uhr steht den Patienten bei technischen Problemen ein Notdienst zur Verfügung. Das Unternehmen garantiert die permanente Überwachung und Wartung sämtlicher eingesetzter Sauerstofftherapiegeräte und ein technischer Bereitschaftsdienst steht ständig zur Verfügung. Sollte ein Gerät ausfallen, so wird bei Bedarf sofort für Ersatz (auch mitten in der Nacht) gesorgt. Jeden Montag findet in den Räumen der VIVISOL Neufahrn im Zeitraum zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr eine spezielle „Maskensprechstunde“ für Schlafapnoepatienten statt. Hier können Patienten mit ihren Geräten und Fragen vorbei kommen, sich austauschen und von speziell geschultem Personal beraten lassen. Selbstverständlich kommen die Mitarbeiter bei Bedarf auch persönlich zu den Patienten nach Hause.

2012 wurde die VIVICARE GmbH als 100-prozentige Tochter von VIVISOL Deutschland gegründet. Sie ist ein zugelassener ambulanter Pflegedienst und auf die Versorgung von intensivpflegebedürftigen, beatmeten und tracheostomierten Patienten spezialisiert. Lt. Armin Käsbohrer (VIVISOL) und Stefan Hille (VIVICARE) hat das Unternehmen keine Probleme im Personalbereich. Dies liegt sicher auch daran, weil die Pflegekräfte ausreichend Zeit haben, sich um ihre Patienten angemessen zu kümmern und sich ihrer anzunehmen. Dies ist einer der Grundsteine für den Erfolg der SOL-Gruppe. VIVICARE bietet hoch qualifizierte, examinierte Krankenpflegekräfte, die komplette Koordination der häuslichen Versorgung und ist Schnittstelle zwischen Ärzten, Krankenkassen und den Patienten.

Laut Armin Käsbohrer (VIVISOL) fühlt sich das Unternehmen in der Gemeinde Neufahrn sehr wohl. Ein Wehrmutstropfen ist das Parkplatzproblem und die Straßenreinigung vor dem Unternehmen. LKW-Fahrer anderer Unternehmen verstellen bzw. verstopfen die Straße vor dem Haupteingang mit ihren Fahrzeugen und hinterlassen des Öfteren ihren Müll auf der Straße und in den Grünstreifen. Hier würde man sich Unterstützung seitens der Gemeinde wünschen.

Auch für ein konkretes Wohnbau-Projekt in Neufahrn liegt eine Planung vor. Stefan Hille von VIVICARE skizzierte das Modell einer ambulanten Intensivpflege als Wohngemeinschaft für maximal 12 Personen in direkter Nähe zur S-Bahn. Dazu würde er ein Gebäude mit 250 m² bis zu 450 m² zugelassenem Wohnraum sowie Investoren benötigen. Jeder Bewohner hätte sein eigenes Zimmer, ähnlich einer Studentenwohngemeinschaft, aber zum marktüblichen Preis angemietet. Hinzu käme eine Pflegekraft auf zwei Bewohner.

Auch Aus- und Weiterbildung wird in der SOL-Gruppe groß geschrieben. Sie bietet Schülern, Studenten und ausgebildeten Fachkräften unterschiedlichster Fachrichtungen optimale Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten. Mehr dazu unter www.vivisol.de.

Sonja Aigner

Juwelier Vehns hat erweitert

k-VehnsDer vierte Besuch im Rahmen des CSU-Wirtschaftssommers 2014 führte die Delegation des CSU-Ortsverbands Neufahrn zu Juwelier Vehns in die Neufahrner Bahnhofstr. 7. Mit seinem „schmucken“ Juweliergeschäft und seiner Angebotsvielfalt ist Inhaber Siegfried Vehns eine Bereicherung für die Neufahrner Geschäftswelt. Er bietet nach seinen Worten die größte Auswahl im Landkreis Freising und Erding. Zu seiner vielseitigen Angebotspalette zählen hochwertige Schmuckstücke, Uhren, Handtaschen, uvm. von Fossil, Picard, Guess, Tissot, Citizen, Thomas Sabo, Ice Watch, Capolavoro, Swarowski – um nur einige zu nennen.

Inhaber Siegfried Vehns ist gelernter Einzelhandelskaufmann und geprüfter Handelsassistent (IHK). Zusammen mit seinem Bruder Diether hat er vor 27 Jahren den großen Schritt in die Selbständigkeit gewagt und diesen Schritt bis heute nicht bereut. In einem Einkaufszentrum in München-Fürstenried haben die Brüder das gleichnamige Juweliergeschäft eröffnet. Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und mit Tatkraft und Energie, viel Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick in Eigenleistung das Geschäft Stück für Stück eingerichtet und mit den Jahren kontinuierlich erweitert, um- und ausgebaut.

Auf die Frage, wie er auf den Standort Neufahrn gekommen sei erklärte Siegfried Vehns mit einem kleinen Schmunzeln, dass daran das Neufahrner Schaufenster „Schuld sei“. Er wohnt in Eching und kannte Neufahrn nur als Nachbargemeinde mit Schwimmbad. Im Jahr 2000 fuhr er nach Neufahrn und bemerkte eine Menge Stände und Trubel auf der Bahnhofstr. und dem Marktplatz. Neugierig geworden lud er seine Familie ins Auto und verbrachte ein paar vergnügliche Stunden auf dem damaligen Erntedankfest. Er war so beeindruckt, dass er sich Neufahrn einmal genauer ansah und was er sah gefiel ihm. Hier sieht man, dass die verkaufsoffenen Sonntage nicht nur Kunden, sondern auch Einzelhändler in die Gemeinde bringen. Gegenüber von Optik Feierfeil fand er eine viel versprechende leere Ladenimmobilie. Bis zum Kauf der Immobilie und zur Eröffnung von Juwelier Vehns im Jahre 2001 in den heutigen Verkaufsräumen war es dann nicht mehr weit. Im Juni 2014 konnte er seine Verkaufsfläche nach kurzer Umbauzeit auf 200 m² verdoppeln. Dazu gehören noch Lagerräume im Keller mit 130 m² und zwei jahrelange Mitarbeiterinnen.

Ein Besuch in den Verkaufsräumen oder ein Blick in die glitzernden Auslagen lohnt sich auf jeden Fall und lassen die Herzen – vor allem der Damen – höher schlagen.

Nach seinen Worten hat Siegfried Vehns zwar nicht studiert, aber er weis, wie das Geschäft läuft. Mit dem Standort Neufahrn ist er sehr zufrieden. Er nimmt sich für jeden seiner Kunden Zeit und hat in den neuen Räumen einen kleinen Rückzugsbereich geschaffen, in welchem die Kunden in Ruhe und entspannter Atmosphäre, z. B. Trauringe aussuchen und probieren können. Jeder Kunde ist ihm wichtig und jederzeit herzlich willkommen! Siegfried Vehns gab allerdings auch zu bedenken, dass Kunden, welche im Internet oder den Outlets einkaufen und letztendlich dann „nur“ für Service- und Reparaturarbeiten zu den Einzelnhändlern vor Ort kommen für deren Überleben vor Ort einfach „tödlich“ seien. Der örtliche Einzelhandel kann nur durch den Verkauf und Service bestehen. Er appelliert hierbei auch an die Gemeindeverwaltung, dass auch diese bei deren Einkäufen und Aufträgen den örtlichen Einzelhandel und das Gewerbe berücksichtigen. So kann die Gemeinde auch wieder etwas zurück geben, denn ein solider Einzelhandel und zufriedene Gewerbebetriebe sind die Grundlage für gesunde Gewerbesteuereinnahmen einer Gemeinde.

Siegfried Vehns ist kein Freund von Rabatt- und Nachlassschlachten, da diese für viele Einzelhändler, aber auch große Konzerne das „AUS“ bedeuten können. Er hat einen Blick fürs Detail und ein Gespür was seine Kunden wünschen und richtet sich mit seinem Angebot danach. Seinem Blick entgeht nicht das kleinste Detail und seine Kunden danken es ihm mit ihrer Treue. Ob ein liebevolles Geschenk für die oder den Liebsten, eine Erinnerung zur Kommunion oder Konfirmation, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke – Warum in die Ferne schweifen, wo das Gute doch direkt vor der Haustüre zu finden ist.

Sonja Aigner

Wirtschaftsgespräch mit Fa. Wigl

Wahlkampf hin oder her: Das Tagesgeschäft geht weiter. So begann die CSU ihre diesjährige Reihe der Betriebsbesuche unter der Führung von Bürgermeisterkandidatin Christa Kürzinger-Probst bei der Firma Gebrüder Wigl, Metallveredlung GmbH in Neufahrn Nord. Wie so oft erlebten wir auch diesmal eine Überraschung: Neufahrn hat hochspezialisierte Betriebe, von denen die Öffentlichkeit relativ wenig weiß. Klein aber fein, 8 bis 10 fest angestellte Mitarbeiter (bei Bedarf auch Zeitarbeiter) eloxieren, schleifen, vernickeln, verchromen, verzinken und ähnliches Metalle und auch Legierungen mit höchster Präzision für hochspezialisierte Firmen. Derzeit konnten wir z. B. die Bearbeitung von Sendemastantennen sehen, ohne die Ihr Handy nicht funktionieren könnte. Seit 1991 befindet sich die Firma Wigl in Neufahrn, hat stark expandiert und stößt nun an räumliche Grenzen bei ihrer Produktion. Für uns, Ortsvorsitzender Oskar Dernitzky, Altbürgermeister Gerhard Michels, Gemeinderat Burghard Rübenthal und Wahlkampfmanager Klaus Schmelz war vor allem interessant, dass die Firma gerne ausbilden würde, aber laut Geschäftsführerin Susanne Wigl im weitern Umkreis keine Mittelschüler mit Interesse findet. Die Prüfung in Nürnberg ist zwar schwer, dafür aber hat man einen interessanten und sicheren Arbeitsplatz. Ohne eine Oberflächenveredlung nach dem neuesten Stand der Technik geht heute von der Automobilindustrie bis zur Kommunikationstechnik nichts mehr. In der nächsten Ausgabe des i-Tüpferl mehr.